
Im Frühsommer 2022 wurde Deutschland von heftigen Waldbränden heimgesucht. Mehr als 2400 Vorfälle wurden in ganz Deutschland gemeldet. Vor allem im Bundesland Brandenburg. Bis Mitte August war die Zahl der Waldbrände hier dreimal so hoch wie im gesamten Jahr 2021. Insgesamt wurden über 850 Hektar zerstört!
Die Brände wurden durch extreme Trockenheit und starke Winde verstärkt. Außerdem führte das Vorhandensein von Altmunition im Boden dazu, dass mehrere Brände eskalierten oder wieder aufflammten, was die Zahl und Intensität der Waldbrände in der Region Brandenburg weiter erhöhte.



Mehr als 300 Feuerwehrleute und Löschhubschrauber waren im Einsatz. Eine der größten Herausforderungen war jedoch die Versorgung mit ausreichend Wasser. Zwei Hytrans-Mobile von Feuerwehren aus verschiedenen Bundesländern waren sieben Tage am Stück im Einsatz und förderten insgesamt 4,5 Millionen Liter Wasser. Die Schläuche erreichten Wasserversorgungsentfernungen von über 4000 Metern und überbrückten Höhenunterschiede von 110 Metern.
Dank der hohen Kapazität und der großen Schlauchreichweite ermöglichten die Hytrans-Einheiten den Transport von Wasser aus weit entfernten Quellen - selbst in Gebieten, die für Standardgeräte unzugänglich sind. Aber jeder Waldbrand ist anders, und ein schneller, flexibler Einsatz der richtigen Ausrüstung ist unerlässlich. In diesem Fall wurde das mobile System effizient eingesetzt, um die Löschfahrzeuge und Wassertankwagen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Bereits nach 53 Stunden war das Feuer unter Kontrolle.
In ganz Deutschland sind mehr als 70 Hytrans-Einheiten im Einsatz. Nun sind die Hytrans-Einheiten auch Teil der offiziellen Brandbekämpfungsstrategie in Brandenburg.