
Anfang Januar 2025 erlebte die Stadt Redon in der Bretagne im Westen Frankreichs die schlimmsten Überschwemmungen seit 40 Jahren. Wochenlange anhaltende Regenfälle führten dazu, dass der Fluss Vilaine über die Ufer trat, eine Situation, die sich durch den Durchzug der Stürme Éowyn und Herminia noch verschlimmerte, die starken Wind und zusätzliche Regenfälle auf den bereits gesättigten Boden brachten. Mehr als 15 000 Menschen waren betroffen, und in der gesamten Region wurden Häuser, Geschäfte und Infrastrukturen zerstört.
Hohe Pumpleistung mit HydroSub 250-Einheiten
Um auf die schnell steigenden Pegelstände zu reagieren, setzten die Behörden zwei mobile Hytrans-Pumpsysteme ein. Der neu gelieferte HydroSub 250 mit FloodModule (mit FloodPumps und FloodHoses), der von der Generaldirektion für Katastrophenschutz und Krisenmanagement betrieben wird, kam zum ersten Mal zum Einsatz. Unterstützt wurde es von einem HydroSub 150 mit FloodModule (mit FloodPumps und FloodHoses) der Feuerwehr- und Rettungsabteilung Seine-Maritime (SDIS 76).
Zusammen stellten diese Systeme kontinuierliche, hochvolumige Pumpenkapazitäten bereit, um das Hochwasser von kritischen städtischen Gebieten wegzuleiten und den Hochwasserschutz in dem Gebiet zu gewährleisten.


Bedarf an flexiblen, mobilen Systemen
Der Einsatz hat gezeigt, wie fortschrittliche mobile Wassertransportsysteme schnell eingesetzt und in regionale Katastrophenschutzstrategien integriert werden können. In schwierigem, überschwemmtem Gelände halfen die Systeme, den Wasserstand zu senken und weitere Schäden an Wohngebieten und öffentlicher Infrastruktur zu verhindern.
Dieser Fall unterstreicht den wachsenden Bedarf an flexiblen, leistungsstarken Lösungen für den Hochwasserschutz und die Hochwasserbekämpfung, da es in Europa immer häufiger zu schweren Unwetterereignissen kommt.