
In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 2024 brach in einem Kühlhaus- und Logistikunternehmen in der Stadt Oss (Niederlande) ein Großbrand aus. Das Feuer brach in einem großen, auf -20 °C gehaltenen Gefrierraum aus, der mit Tiefkühlprodukten gefüllt war. Trotz der extremen Temperaturen fingen die Waren Feuer und breiteten sich rasch aus. Die genaue Brandursache ist noch unbekannt.
Der Vorfall eskalierte schnell zu einem Großbrand. Auf dem Höhepunkt waren alle 38 Feuerwachen der Sicherheitsregion Brabant-Noord im Einsatz, unterstützt von 250 Einsatzkräften und Partnerorganisationen. Was als kleines Feuer begann, entwickelte sich zu einem groß angelegten Einsatz, der als GRIP 2 eingestuft wurde - eine niederländische Notfallkoordinierungsstufe, die regionale Auswirkungen anzeigt.


Kontinuierliche Wasserversorgung für 82 Stunden am Stück
Aufgrund der langen Dauer des Vorfalls wurde ein Hytrans-Hochleistungs-Wassertransportsystem eingesetzt, um eine kontinuierliche und ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen. Nach 82 Stunden (fast 3,5 Tagen) wurde das Feuer offiziell für unter Kontrolle erklärt.
Der Einsatz in Oss zeigte den Wert der Hytrans-Systeme bei Großbränden, bei denen die örtliche Wasserinfrastruktur und die normalen Versorgungsleitungen an ihre Grenzen stießen. Hytrans ermöglichte stundenlang einen stabilen Durchfluss mit hohen Volumina und unterstützte die Einsatzkräfte dabei, selbst in dieser komplexen und ressourcenintensiven Situation die Kontrolle zu behalten.

