
Aufgrund starker und lang anhaltender Regenfälle in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens traten Anfang Juli 2021 Flüsse über die Ufer, gefolgt von massiven Erdrutschen. Vor Ort entstanden beträchtliche Schäden: Häuser, Gebäude, Autos und Brücken wurden weggeschwemmt oder beschädigt. Eisenbahnlinien und Straßen wurden schwer beschädigt und unbrauchbar. Schäden an Kläranlagen und wasserwirtschaftlicher Infrastruktur erschwerten die Eindämmung des Hochwassers zusätzlich.
Erftstadt war eine der am stärksten betroffenen Städte, da die Erft, der Liblarer Mühlengraben und der Rotbach über die Ufer traten und große Teile des Erftstädter Stadtgebiets überfluteten. Mehrere Dörfer wurden teilweise oder vollständig evakuiert, und wichtige Straßen wurden aufgrund von Überschwemmungen und Straßenschäden gesperrt.



Schaffung eines Wasser-Bypasses
Über 10 Hytrans HydroSub 150-Systeme mit FloodPumps wurden eingesetzt, um einen Bypass zu schaffen, der das Wasser umleitet und weitere Schäden an den umliegenden Dörfern und der Umwelt verhindert. Die Pumpen wurden über einen längeren Zeitraum eingesetzt, einige davon mehr als 2 Wochen lang ununterbrochen.
Zusätzliche Fäden aus nahegelegener Talsperre könnten brechen
Außerdem wurde befürchtet, dass die Steinbachtalsperre südlich von Köln brechen könnte, was die Evakuierung von 15 000 Menschen zur Folge hatte. Die starken Regenfälle spülten Steine aus dem Damm, die sich unterhalb des Grundablasses absetzten und diesen verstopften.
Erst nachdem diese Verstopfung behoben war, wurde ein kontrollierter Abfluss möglich. Zusätzlich setzte die Katastrophenschutzbehörde des Bundes 7 Hytrans-Hochleistungsaggregate HydroSub 150 mit FloodPumps ein, um das Wasser abzupumpen.


