
Anfang August 2019 brach ein Teil des Staudamms des Toddbrook Reservoirs in der Nähe von Whaley Bridge, Derbyshire, nach einem schweren Sturm teilweise ein. Da der geschwächte Damm über 300 Millionen Liter Wasser zurückhielt, ordneten die Behörden die Evakuierung von 1 500 Anwohnern an. Ein vollständiger Zusammenbruch des Damms hätte zu schweren Überschwemmungen und weitreichenden Zerstörungen flussabwärts geführt. So wurde der Hochwasserschutz zur Hauptaufgabe der Rettungsdienste.
Sie arbeiteten rund um die Uhr, um die Situation zu stabilisieren und den Wasserstand im Stausee so schnell wie möglich zu senken. Dies war von entscheidender Bedeutung, um den Druck auf die beschädigte Struktur zu verringern und das Risiko weiterer Erosion zu reduzieren.


Hytrans spielte bei diesem Notfall eine Schlüsselrolle. Insgesamt 20 mobile HydroSub 150-Einheiten wurden an der Whaley Bridge eingesetzt. Sie arbeiteten von 4 verschiedenen Punkten entlang des Stausees aus, um große Mengen Wasser aus dem Stausee zu pumpen. Jede Pumpe pumpte 7000 Liter Wasser pro Minute ab.
Durch die anhaltenden starken Regenfälle während der Arbeiten wurde die Situation noch kritischer: Der Damm war nicht nur gefährdet, sondern der Wasserstand stieg durch immer neues Regenwasser weiter an. Dies bedeutete, dass unter zunehmendem Zeitdruck noch mehr Wasser abgeführt werden musste. Gleichzeitig wurden mit Hilfe von Militärhubschraubern große Säcke mit Sand und Zuschlagstoffen in den beschädigten Teil des Damms abgeworfen, um ihn vorübergehend zu verstärken. Die Kombination aus Wasserspiegelsenkung und struktureller Stabilisierung war entscheidend, um einen Einsturz zu verhindern.
Dieses Mal bewiesen die Hytrans-Systeme ihren Wert bei der Hochwasserprävention und die Bedeutung
des mobilen Wassermanagements in risikoreichen zivilen Infrastrukturen.

