
Im Juli 2026 kam es im Departement Gironde in Frankreich zu einem großen Waldbrand. Waldbrände betrafen etwa zwei französische Departements, doch keiner war so groß wie die Brände in der Region Gironde. Insgesamt wurden 42.000 Hektar Wald, landwirtschaftliche Flächen und Ortschaften zerstört, und viele Menschen mussten fliehen. Die extreme Dürre schürte die Brände und ließ sie zu einer gewaltigen Ausbreitung führen. Dieser Waldbrand gilt als einer der größten in der französischen Geschichte seit 1949.



Mehr als 2.700 Feuerwehrleute, Löschhubschrauber und -flugzeuge sowie Löschfahrzeuge wurden eingesetzt. Sogar lokale Landwirte halfen mit ihrer Ausrüstung. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen. Mehrere Hytrans-Einheiten des Zivilschutzes und des SDIS sowie zwei weitere Einheiten von Hytrans aus Lemmer waren über eine Woche lang im Einsatz. Mehr als 4,5 Millionen Liter Wasser wurden gepumpt. Die Schläuche erreichten Wasserentnahmedistanzen von über 4.000 Metern.
Für die Unterstützung aus der Ferne ermöglichten die Hytrans-Anlagen den Transport von Wasser aus Quellen, selbst in Gebieten, die für herkömmliche Ausrüstung unzugänglich waren. Allerdings ist jeder Waldbrand anders, und ein schneller, flexibler Einsatz der richtigen Ausrüstung ist unerlässlich. In diesem Fall wurde das mobile System effizient genutzt, um Löschfahrzeuge und Wassertankwagen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Nach einigen Wochen der Brandbekämpfung waren die Brände unter Kontrolle.
In ganz Frankreich sind über 110 Hytrans-Fahrzeuge im Einsatz.